König von Deutschland

Wenn ich König von Deutschland wäre, würde hier ein ganz anderer Wind wehen! Da könnte sich Mutti Merkel mal eine satte Scheibe von abschnippeln. Als aller Erstes, gäbe es eine Reorganisation der Flüchtlingspolitik. Wenn Flüchtlinge nach Deutschland wollen, müssen diese sich fügen, sie werden assimiliert. Sie müssen unsere Sprache lernen in Wort und Schrift. Sie müssen unsere Bräuche kennen. Sie müssen flink wie Windhunde, zäh wie Leder und hart wie Kruppstahl sein. Jeder von ihnen muss zusätzlich zum Einbürgerungstest, eine Portion Kartoffelpüree mit Sauerkraut und Eisbein restlos wegputzen.

Dann würde ich unverzüglich die 4-Tage-Woche einführen, einen Mindestlohn von fünfzehn Euro veranschlagen, sowie eine Grundrente für alle auf den Weg bringen. Damit das funktioniert, wird Harz 4 abgeschafft. Jeder Mann und jede Frau, welche bei voller Gesundheit sind und deren geistiges Niveau sie davon abhält, wechselseitig an den Anus des anderen zu schnuppern, wird ab dem 18. Lebensjahr dazu verpflichtet, zu arbeiten. Die Wehr- und Zivilpflicht wird wieder eingeführt, damit junge Menschen Arbeit, Ordnung und Respekt gelehrt bekommen. Wer seinen Arbeitsplatz verliert, dem wird für maximal sechs Monate vom Staat Beistand gewährt. Wer nach Ablauf von sechs Monaten keinen neuen Arbeitsplatz vorweisen kann, dem bietet die Obrigkeit weiterhin Unterstützungszahlungen an, sofern eine gemeinnützige, vom Staat zugewiesene Tätigkeit aufgenommen wird.

Diese verpflichtenden Beschäftigungen könnten wie folgt aussehen. Die Straßen der Fußgängerzonen vom Müll befreien. Die Pflege von öffentlichen Garten- und Parkanlagen. Das Aushelfen bei der Müllabfuhr und -beseitigung. Einsatz in der Forstwirtschaft, helfen bei Aufforstung und Beseitigung von Müll und Unrat in Wäldern und Flüssen. Aushelfen in Alten- und Pflegeheimen. Der Einsatz als Reinigungs- und Küchenhilfe bei der häuslichen Krankenpflege. Hilfstätigkeiten zum Erhalt der Infrastruktur, z.B. als Aushilfe bei Reinigung und Sanierung von Abwasserkanälen.

Außerdem wird der Bundestag verkleinert. Insgesamt darf die Sollgröße maximal 400 Abgeordnete fassen. Im Bundestag gilt bei Sitzungen absolutes und konsequentes Handyverbot, damit jeder nutzbringend an Diskussionsrunden mitwirken kann. Bilder wie heutzutage, welche eine nicht unerhebliche Anzahl von Abgeordneten zeigt, die mit dem Handy spielen, anstelle sich konstruktiv an Debatten zu beteiligen, darf es nicht mehr geben. Dafür sind diese Posten zu bedeutend und zu gut saldiert. Abgeordnete haben eine Vorbildfunktion zu erfüllen. Wer in der Politik tätig werden möchte, oder eine Beamtenlaufbahn einschlägt, der muss eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen können. Es kann nicht länger angehen, dass Beamte realitätsfremd agieren. Behörden müssen das Volk kennen, um nicht nur nach Lehrbuch, sondern aus Erfahrung handeln zu können. Wer großzügig besoldet wird, sollte im Vorfeld nah am Volk tätig gewesen sein, um zu wissen, was Arbeit, im Besonderen körperliche Arbeit, wirklich ist!

Vor dem Gesetz sind alle gleich, aus diesem Grund wird dem Recht entsprechend festgelegt, das die Regelaltersgrenze für Beamte ebenfalls bei 67 Jahren liegt. Staatsdiener, welche mit dieser Gesetzmäßigkeit nicht einverstanden sind, liegt es frei, wie gewohnt in Pension gehen zu können. In diesem Falle jedoch, orientiert sich das Ruhegehalt nicht am Bruttogehalt, welches sie während der zwei Jahre vor dem Ruhestand bezogen haben, sondern wird wie bei jedem hart arbeitenden Menschen in der freien Wirtschaft berechnet. Um Staatskassen zu entlasten, wird zudem auch für Beamte nach sechswöchiger Dienstunfähigkeit das Krankengeld eingeführt. Diese Änderungen sind denjenigen gegenüber fair, welche die deutsche Wirtschaft am Laufen halten, denn deren Dienst ist für das Land unerlässlich. Wer in der Wirtschaft 45 Jahre arbeitet und in die Rentenversicherung einzahlt, obwohl er im Dreischichtbetrieb, 45 Stunden die Woche kloppt, der leistet im Leben mehr, als jeder Beamte, der im Dienst an Schlafproblemen leidet.

„Oh, das alles, und noch viel mehr würd‘ ich machen, wenn ich König von Deutschland wär!“ So oder so ähnlich reden viele Tresen-Politiker, welche bei 3 Atü meinen, besonders schlau zu sein. Was Menschen, deren geistiger Horizont so niedrig steht, das er quasi hinter ihnen liegt jedoch nicht bedenken, ist das alle Probleme von Deutschland stets in Kausalität zu weiteren Erschwernissen stehen, welche viele Bürger mangels Kenntnis schlicht nicht blicken. Aus diesem Grund sind die Pläne vieler Könige zwar nett anzuhören, aber in der Realität nicht umsetzbar.

Computer- und Videospiele wollte ich in diesem Blog nicht thematisieren, wenngleich sie ein probates Mittel sein können, um die Kompetenzen manch eines Königs zu testen. So könnten das Unionslabor*, Capitalism 2* und Democracy 4* einen potentiellen König als Praktikum zur Einführung seiner Amtszeit dienen und ein Hearts of Iron IV* ihn darauf vorbereiten, sein Land adäquaten Schutz zu gewähren. Command: Modern Operations* hilft dem König dabei, sein militärisches Fachwissen auszubauen und zu festigen. Problem daran ist, das nicht alle Spiele realistisch sind. Realistisch ist jedoch, dass nicht jeder König im Jahr 2021 einen Computer bedienen kann. Ist schließlich Neuland, dieses IT. Ein Computer können die Könige im Jahr 2021 nicht bedienen, geschweige denn ihr eigenes Smartphone. Aber ein Land, das wollen sie führen können.

Warum ich die Thematik hier anspreche?! Weil es in mir mittlerweile einen bösen Brechreiz auslöst, wenn ich zu hören bekomme, wer nicht alles was im Land wie verbessern würde. Corona, die große Lüge. Die Politik sollte und müsste und bla, bla, bla. Klar, eine Meinung darf jeder haben, sollte auch jeder haben, habe ich ja auch. Aber mal Butter bei die Fische. Viele Bürger, dazu zähle ich mich selbstverständlich auch, fehlt es an Hintergrundwissen, was politische Entscheidungen für Auswirkungen haben können. Keine Sau hat umfangreiche Sachkenntnis zu eventuellen Übereinkommen mit anderen Nationen, oder der Wirtschaft. Daher wissen wir bei all unseren Wünschen nicht, was geschehen wird, würde man hier und da an der politischen Maschinerie des Landes einige Schräubchen justieren.

Wie bereits gesagt, jedem seine Meinung. Aber bitte, ab und an mal ein Bier weniger, den politischen Tresen-Monolog vor einem Spiegel üben und sich dabei selbst zuhören. Würde so manchen Stumpfsinn im Ansatz erdrosseln. Aber mal ernsthaft, eine Portion Kartoffelpüree mit Sauerkraut und Eisbein zum Einbürgerungstest restlos wegputzen zu müssen, klingt doch umsetzbar, oder nicht? 🙂

Schreibe einen Kommentar

(*) Hinweis: Dieser Beitrag beinhaltet KEINE bezahlte Werbung! Informationen zur Verarbeitung der Daten nach Abschicken des Kommentars finden sich hier. Ob Du Rechtschreibfehler oder WTF auch ever findest, ist mir scheißegal!

Hinweis: Unser motiviertes Team moderiert sämtliche Kommentare. Bleib bitte beim Thema, in einem angemessenen Ton. Eine Zensur findet nicht statt. Es obliegt jedoch dem Autor, ob eine Freischaltung erfolgt.

Kopfschaschlik.de