Über Kopfschaschlik.de

Ein paar Worte, zu Kopfschaschlik.de oder meiner Person zu verlieren, ist gar nicht mal so einfach. Auf der einen Seite möchte ich nicht viel von mir preisgeben, auf der anderen Seite betreibt man kein Blog, nur um trostlosen Webspace zu füllen. Irgendwie gehört so eine typische „Über mich“ Seite ja auch dazu. Oder nicht?!

Fakt ist, dass in meinem Kopf ziemlich viel Aktion ist. Ich interessiere mich für viele Sachen, und lasse mich schnell faszinieren. Ich möchte wissen, wie Dinge funktionieren und warum sie tun, was sie machen. Sobald mein Wissensdurst gestillt ist, bin ich gelangweilt und wende mich etwas Neuem zu. Ich kann nicht wirklich abschalten und bin gedanklich entweder mit dem Broterwerb, oder Problemen des Alltags beschäftigt.

Nichtsdestotrotz ist mein geistiger Dünnschiss relativ gut sortiert und strukturiert. Meine Interessen und Gedankenspiele reihen sich nacheinander auf, wie bei einem leckeren, saftigen *ichschweifeab* Schaschlikspieß. Man kann so ein Schaschlik als Ganzes betrachten, oder sich Stück für Stück herauspicken, um sein portioniertes Leben zu gestalten. Aufgrund dessen ist Kopfschaschlik schon ganz gut getroffen.

Wohin ich auch reise, überall portioniertes Leben, portionierter Zucker, portionierte Kaffeesahne, eine Kleinst-Portion Butter, der Mikrowellen-Cordon-Bleu-Bausatz, Shampoo-Conditioner-Fläschlein, Einzelproben Mundwasser, winzige Seifenstücke. Die Leute, die ich auf jedem Flug kennen lerne sind portionierte Freunde. Zwischen Start und Landung verbringen wir unsere gemeinsame Zeit und das war’s.
Zitat: Fight Club

Wie bereits erwähnt, soll das Blog mir ein therapeutischer Prellbock und Mittel zum Zweck sein, einfach um mal sagen zu können: Ich hab’s gesagt, da steht es! Kennt Ihr das, man möchte keinen Ärger riskieren, ist sich jedoch vollkommen darüber im Klaren, wenn man jetzt den Mund auf macht, gibt es definitiv welchen!? Passiert mir ständig. Andauernd. Beinahe täglich. Es muss an meiner charmanten Art liegen, Menschen mit dem verbalen Vorschlaghammer das vermitteln zu wollen, was ich sagen möchte.

Was das angeht, bin ich wie eine tickende Bombe. Die Lunte ist immer am Brennen, nur sieht man keinen Rauch. Ich bin ganz sicher ein guter Zuhörer. Selbst gequirlter Scheiße kann ich bis zu einem gewissen Maß lauschen. Danach bin ich wie geblitzdingst und alles ist vergessen. Ich spiele auch gerne den Erklärbären und kann gut vermitteln. Doch manche Dinge schraube ich einfach in mich rein. Erst einmal. Dann das zweite Mal. Ein letztes drittes Mal. Dann muss ich einfach platzen! Man sieht, ich benötige dringend therapeutische Hilfe. Aber da schreiben kurativ sein kann, bleibe ich vorerst beim diesem Blog. 🙂

Jetzt habe ich viel geschrieben, meine Intention und Psycho kurz zur Sprache gebracht, ohne typisch, charakteristische Eckdaten auszuplaudern. Die wird es hier auch nicht geben! Niemand möchte den 0815 Mist lesen, in dem man erklärt, ein ü40 Typ zu sein, der liebend gerne zockt, sich gute Spirituosen gönnt, Zigarren und Liquids konsumiert. Scheißegal ob man Rockmusik mag, Rockabilly oder Psychobilly. Es interessiert nicht, wenn jemand sich selbst als Nerd bezeichnet, ein bekennender, eBike fahrender Hacktivist, mit einer ausgeprägt technischen Affinität ist. Es juckt keine Sau, ob jemand sich mit Verschwörungstheorien auseinandersetzt oder dem politischen Blabla der regierenden Marionetten folgt. Erst recht möchte keiner solch einen Bullshit auf #Instagram oder #Twitter sehen.

Ich bin ein ganz normaler Durchschnittsbürger, aber auf meine Art und Weise schon ne echte Type. Das sollte doch jedem reichen, oder nicht?

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